Auf unserer Reise habe das gefunden, was ich mir früher immer unter Russland vorgestellt habe - die legendäre russische Gastfreundschaft, den Schlaf-Ofen aus den russischen Märchen, die Endlosigkeit der russischen Ebene, die relative Armut und auch ein bisschen die russische Seele. Kurz gesagt, unsere Reise war ein voller Erfolg und sehr sehr erholsam.
Nun ja, einige Dinge waren doch etwas gewöhnungsbedüftig, wie zum ein Außen-Plumsklo bei -10 Grad benutzen oder sich immer nur hockend in der Sauna duschen zu können. Zum Glück mußten wir zumindest unser täglich Wasser nicht selbst besorgen; da wird nämlich noch jeder Eimer mühsam aus einem Brunnen geholt, derer in dem Dorf zwei gab, einen an jedem Dorfende.
Tja, und was haben wir so auf dem Dorfe gemacht... Unseren eigenen Weihnachtsbaum frisch im Walde geschlagen, eine Schlittenfahrt und einen sehr sehr langen Spaziergang ins nächste Dorf gemacht und dann mit dem Strohwagen, gezogen von einem Trecker, wieder zurück gefahren, uns vom Dorfpastor die russische Orthodoxie erklären lassen, eine Trabbi bewundert, der angeblich noch als vollfunktionstüchtiges Gefährt im Sommer zum Einsatz kommt, und vor allem sehr sehr viel gegessen und geschlafen.
Hier ein paar Eindrücke davon...









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