Donnerstag, Oktober 05, 2006

Endlich wirklich angekommen

Nach einiger Zeit hier wieder ein Blog-Eintrag...

Nach einer Übergangszeit in einer Wohnung in der Nähe des MGIMO sind wir, Lisa und ich, letzten Sonntag nun endlich in unser hoffentlich wirklich endgültiges Domizil eingezogen. Es ist wieder im Zentrum, allerdings ein Stückchen weiter nerdlich, an der Ecke der Tverkaja-Jamskaja und dem Gartenring. Da an zwei der vielen Moskauer Hauptverkehrsstrassen gelegen, ist es bei geöffnetem Fenster etwas sehr laut, aber dafür ist unser Zimmer gross, hell und gemütlich.

Die Wohnung befindet sich in einem, ich würde sagen, sehr ursprünglichen Sowjetneubau mit 20 Etagen und ist ausgestattet wie in guten alten Zeiten. In unserem Zimmer haben wir genau die gleiche Schrankwand wie meine Eltern sie damals zur DDR-Zeiten auch hatten. Die scheint hier wirklich (noch) sehr verbreitet zu sein, denn als wir auf unserer Wohnungssuche ein paar andere Zimmer angeschaut haben, ware sie dort ebenfalls zu finden gewesen. Aber ansonsten hat die Wohnung alles, was man braucht: eine Zentralheizung, deren Regulierung leider nicht über einen Drehhahn funktioniert, sondern nur über das Öffnen und Schließen der Fenster; eine moderne Waschmaschine(!) und eine große Küche, in der man gemütlich kochen und sitzen kann.

Da leider die Ausstattung der Wohnung mit Geschirr, Bettdecken, Kissen und Bettwäsche recht spärlich, um nicht zu sagen kaum vorhanden war, waren wir letzten Samstag gleich erst mal bei Ikea. Natürlich hätte man die notwendigen Sachen auch woanders bekommen, aber selbst die Russen haben auf meine Frage, wo ich denn diese Dinge am einfachsten und billigsten bekommen könnte, geantwortet: bei Ikea. Als gesagt, getan und da Ikea ja, wie wir feststellen konnten, wirklich (mit ein paar lokalen Eigenheiten) überall absolut identisch ist, war diese Unternehmung dann auch relativ unproblematisch erledigt. Das größte Problem war wie immer, zu Ikea hinkommen, da auch hier als bevorzugte Lokalität der äußerste Stadtrand gewählt worden war. Aber mit der tollen Moskauer Metro und einem kostenlosen Ikeabus ab der letzten Station, ging auch das.

Da wir im 8. Stock wohnen und die Wohnung riesig-große Fenster in jedem Zimmer hat, , wache ich nun also jeden Morgen auf und kann gleich vom Bett aus erst mal eine Blick auf den Moskauer Himmel einfangen. Heute ist der leider grau und gibt ausgiebig Regen frei. Aber die vergangenen Tage waren im Gegensatz zu meiner Vermutung wettermäßig doch recht schön
gewesen: zumeist Sonnenschein und Temperaturen zwischen 15 und 20 Grad. Für Moskau um diese Jahreszeit kein sehr typisches Wetter, wie mir viele Russen immer wieder versichern.

Auch mit unserer Mitbewohnerin hatten wir großes Glück. Sie ist zwar keine Einheimische, sondern eine 32-jährige Italienerin. Aber da sie bereits seit vielen Jahren in Russland lebt und daher fließend russisch spricht, ein völlig "adäquater Ersatz" als erhoffter Russisch-Sprachpartner. Sie arbeitet hier als Juristin im Bereich der Menschenrechte.

Da bin ich nun also endlich wirklich in Moskau angekommen und harre sicher und warm der Dinge, die da noch kommen mögen. Mit einem festen, gemütlichen Heim ist eine der Grundbedingungen gegeben, damit auch ein langer, kalter Winter zu einem Wintermärchen werden kann. Nun, ich werde sehen und berichten.

Ach ja, zu guter Letzt noch zwei Fotos, eingefangen einmal beim Blick aus der Küche und einem aus unserem Zimmer.



Dienstag, September 19, 2006

Schwimmend im Sonnenschein

Nach der kalten Frühherbst-Periode scheint sich auch hier in Moskau noch einmal der Spätsommer mit aller Kraft durchsetzen zu wollen. Einige Tage mit strahlendem Sonnenschein und angehnehmen 15-18 Grad Celsius. Die Gunst der Stunde haben wir gestern nachmittag zu einer Bootsfahrt auf der Moskwa genutzt und uns vom Wasser aus einige wirklich schöne und weniger schöne Sehenswürdigkeiten angeschaut...












Georgien

Perfekte deutsche Planung und georgische Lebensart - das ist eine Mischung, die recht schwer zusammengeht, wie ich während meines Aufenthaltes in Georgien erfahren konnte.

Die Reise nach Georgien wurde organisiert von der Koerber-Stiftung und hatte zum Ziel, sich eingehend und vor Ort mit den Konflikten in Georgien zu beschäftigen. Konflikte gibt es in Georgien einige, aber die wichtigsten sind die zwei sogenannten "Frozen Conflicts" in Abchasien und Süd-Ossetien. Rund um diese zwei Konflikte waren neben Treffen mit lokalen Politikern verschiedener Couleur und Zuständigkeit und mit den involvierten internationalen Organisationen (OSCE, UN) auch Besichtigungen vor Ort geplant. Geplant war alles so schön, doch dann kam vieles anders. Die Agenda wurde tausend Mal umgeworfen, Termine hin- und her geschoben und am Ende war dann doch wieder alles anders.

Aber nichtsdestotrotz war diese Reise ein Erlebnis sondergleichen. Wir haben viel gesehen und auch die Dinge, die vielleicht nicht so pefekt liefen, gehören irgendwie dazu. In der Quintessenz kann ich wohl sagen: Tblissi ist eine sehr interesannte Stadt, die sich gerade auf dem Weg der Transformation befindet: von einer sehr zerfallen, in vielen Dingen nicht funktionsfähigen Stadt hin zu einer recht modernen europäisch-kaukasischen Metropole. Ähnlich sieht es mit Georgien selbst aus. Die gegenwärtige Regierung unter Präsident Saakaschwili scheint wirklich mit großem Eifer zu versuchen, Georgien von einem quasi-"failed state" hin zu einem modernen europäischen Land zu transformatieren, das in nächster Zukunft Mitglied der Nato wird und dann irgendwann, so hoffen die Georgier, auch der EU. Aber das ist noch ein weiter Weg und das Feld, was zu bestellen ist, noch weit und voller Steine.

Hier ein paar visuelle Eindrücke von der Reise...













Dienstag, September 12, 2006

Honig, VDNK & Marathon

Leider komme ich erst jetzt dazu, das Wochenende auf diesem Wege Revue passieren zu lassen. Es war viel los. Hier ein paar Eindrücke...

Als erste Station waren wir am Samstag auf dem Honigmarkt. Circa eine Million Stände mit allen Arten und Sorten von Honig. Hört sich für uns zwar etwas komisch an, scheint hier aber absolut der Event zu sein. Habe auch einige Sorten gekauft, sehr lecker und vor allem wegen der guten antiseptischen Wirkung ein wichtiger Helfer durch die lange Winterzeit. Das hat uns wohl jeder Russe bisher gefragt und ungefragt erzählt. Naja, habe mich ausreichend eingedeckt, um eine ganze Weile damit auszukommen.





Nach dem Honigmarkt gings gleich weiter zur VDNK, dem riesigen Ausstellungsgelände im Norden Moskaus, wo damals jede Sowjetrepublik einen Pavilion hatte, in dem sie ihre großartigen kommunistischen Errungenschaften ausgestellt haben. Heute sind dort ganz normale Geschäfte, in denen man von Möbeln, über Hitech bis hin zu Klamotten & Büchern alles kaufen kann. Es ist schon sehr bizarr anzusehen, die monumentale Sowjetarchitektur und die modernen bunten Verkaufsreklamen. Hinzu kam, dass der Himmel am Samstag so aussah, als stünde die Apokalypse unmittelbar bevor. Nun ja, für manch einen mag der heutige Anblick dieser Gebäude aus lang vergangenen Zeiten ähnliche Gefühle hervorrufen.





Am Sonntag war in Moskau der jährliche Friedens-Marathon. Lisa hatte sich, als sie davon am Donnerstag hörte, kurzerhand angemeldet. Sie läuft ja regelmäßig und dachte, warum nicht, das ist doch mal ein Erlebnis, ein Marathon in Moskau. Allerdings fand das ganze eher unter dem Motto statt: Stell Dir vor in der Stadt gibt es einen Marathon und keiner geht hin. So haben sich Lisa und die ca. anderen 1000 Läufer (in Berlin sind es jedes Jahr ca. 40.000) bestimmt gefühlt. Die Strecke ging in Schleifen immer an der Moskwa hin und her. Wenn man im Zentrum, zum Beispiel auf dem Roten Platz war, hat man davon überhaupt nichts mitbekommen, auch wenn beide Punkte nur ca. 1 km Luftlinie entfernt voneinander waren. Dementsprechend waren auch keine Zuschauer an der Strecke oder Bands oder was man sonst von den anderen Marathons kennt. Einsam zogen die Läufer ihre Runden in einem fast kontinuierlichen Nieselregen. Aber Lisa hat es geschafft und noch dazu in einer guten Zeit: 3 h 50 min! Und vor allem ging es ihr danach so gut, dass sie heute, zwei Tage nach dem Marathon, schon wieder eine Stunde laufen war. Unglaublich!





Da ich morgen bis Sonntag nach Georgien fliege, gibt es die nächsten Tage leider erst mal keinen weiteren Eintrag. Sobald ich zurück bin, werde ich jedoch berichten.

Donnerstag, September 07, 2006

Shopping auf Russisch

...war gestern abend angesagt. Mein Mitbewohner Kieran, inzwischen von seinem New Yorker Urlaub zurückgekehrt, hatte unmittelbar nach seiner Ankunft beschlossen, einen Großeinkauf zu machen. Allerdings spricht er kein Wort Russisch. Und trotzdem: irgendwie geht alles.

In diesem Fall mittels eines Taxifahrers, der Englisch konnte und uns zu einem billigen Großmarkt außerhalb Moskaus fahren sollte. Aus dringenden dienstlichen Gründen konnte Kieran (er arbeitet als Journalist bei "Russia Today", eine ähnliche Einrichtung wie die "Deutsche Welle") jedoch nicht mitkommen. Also haben Lisa und ich uns allein auf den Weg gemacht. Zusammen mit unserem Taxifahrer Tony, der wahrscheinlich mit vollem Namen Anatoli heißt. Da auf dem Weg raus aus der Stadt (der Supermarkt ist am ziemlichen Stadtrand) ein unglaublicher Stau war, konnten wir uns während der 1,5 Stunden mit Toni lange und ausgiebig unterhalten und viel über Toni und Russland erfahren. Tonis Englisch war extrem gut und wir erfuhren auch schnell warum. Toni war mal professioneller Eishockeyspieler gewesen, hatte für das russische Nationalteam gespielt und nach dem Zerfall der Sowjetunion für amerikanische, kanadische und europäische Clubs gespielt. Seine Lebensgeschichte mit all den Details würde Stunden dauern aufzuschreiben. Jetzt jedenfalls verdingt sich Toni als Taxifahrer, vor allem für die vielen Ausländer, die kein Wort Russisch sprechen und trotzdem so ihre Wege in Moskau erledigen müssen, wie eben Einkaufen, zum Flughafen fahren, aber auch abends ausgehen. Durch seine langen und vielen Auslandsaufenthalte kann Toni nicht nur das in dieser Hinsicht unbedingt erforderliche Englisch, sondern weiß vor allem auch, was man als Ausländer in der Fremde braucht.

Am "Ausflugsziel" angekommen, standen wir vor einem unglaublich riesigen Megastore. So ähnlich wie die Metro-Märkte, die es auch hier gibt, aber es war, wie wir bald rausfanden, ein normaler Supermarkt (normale Packungsgrößen), mit unglaublicher Auswahl und sehr günstigen Preisen. Während Lisa und ich unseren Weg durch all die Regale machten, wartete Toni in einem Cafe am Eingang und half uns dann mit den tausend Tüten an der Kasse, denn vor allem die Liste von Kieran war extrem lang gewesen.

Der Rückweg dauerte dann nur ca. 25 min, aber auf der Gegenfahrbahn war immer noch ein unendlich langer Stau. Toni erzählte uns, dass es abends ca. 1,5 - 3 Stunden dauert, um aus der Stadt zu kommen. Und das wollen abends nicht wenige, da sich in den 90er Jahren viele Moskauer ein Haus am Stadtrand gekauft haben. Sie wollten raus aus der riesigen, hektischen Stadt. Allerdings haben inzwischen auch viele wieder (mit Verlust) ihr Haus im Grünen verkauft, da sich keine Lust haben, jeden Tag ingesamt ca. 5 Stunden im Auto zu verbringen. Denn morgens spielt sich natürlich der gleiche Stau in Richtung Innenstadt ab. Dafür sind inzwischen Preise für Wohnungen innerhalb Moskaus, sowohl Kauf als auch Miete, explodiert. Kein Wunder also, dass in einigen Indexen Moskau als die teuerste Stadt geführt wird.

Keine guten Aussichten für unsere eigene Wohnungssuche, die wir endlich mal intensiv angehen müssen. Ich hoffe allerdings, vielleicht was über Freunde von Freunden von Freunden zu finden. Leider ist das Konzept der Wohngemeinschaft in Russland noch nicht so weit verbreitet, aber zumindest gibt es schon eine Webseite, wo man nach Wohnungen suchen kann. Also greife ich in guter Hoffnung wieder mal auf die bereits bekannte alte russische Weisheit zurück...

Dienstag, September 05, 2006

Studieren in Russland

... ist schon ein wenig anders. Ich bin mir allerdings nicht ganz sicher, ob das Anderssein auf Russland zurückzuführen ist oder doch eher auf das MGIMO selbst. Wahrscheinlich ist das MGIMO so eine Sache für sich, selbst in Russland.

Da sind zum einen die Studenten und ihre Kleiderordnung: 16-20-jährige Männer oder doch eher Jünglinge, die in zumeist in etwas zu großen Armani oder sonstigen Nobelmarken-Anzügen in die Vorlesung kommen bzw. das weibliche Pendant dazu, bei welchen sehr sehr kurze Miniröcke oder enge Hosen und Pfennigabsätze vorherrschend sind. Alles in allem ein im Vergleich zu deutschen Unis ungewohnter Anblick.

Was die Inhalte der Vorlesungen bzw. Seminare betrifft, so scheint es hier doch sehr große Unterschiede zu geben. Bei den 3 Veranstaltungen, die ich bisher hatte, konnte ich eine sehr große Spannbreite feststellen. Das fing an bei der wohl eher klassischen Frontalvariante eines ca. 45-jährigen Russen alter Schule, der die ganze Stunde selbst und ohne Punkt und Komma redete und dann für seine Prüfung wie üblich vorher die 15 bis 20 relevanten Prüfungsfragen ausgeben wird (inklusive der erwarteten Antworten), die dann von den Studenten auswendig zu lernen und in der Prüfung schriftlich wiederzugeben sind. Das andere Extrem war ein wie ich fand sehr offenes Seminar einer Professorin im gleichen Alter, die jedoch gleich zu Anfang ankündigte, dass sie für ihre Klausur vorher keine fertigen Fragen ausgeben wird und in ihren Veranstaltungen vor allem eines erwarte, dass die Studenten selbst denken. Die dritte Vorlesung war so ein Zwischending von einer recht offenen ca. 25-jährigen Dozentin, die Methodik bei uns unterrichtet, allerdings in etwas anderer Hinsicht, als ich es aus Deutschland kenne. Aber zumindest schien auch sie zu erwarten, dass die Studenten nicht nur vorgefertigte Meinungen wiedergeben, sondern selbst denken und entsprechend ihre Arbeiten verfassen.

Die während und am Ende des Semesters abzuliefernden Arbeiten. Das ist ein Punkt, der mich heute zugegebener Weise ziemlich erschreckt hat, denn der Umfang ist enorm. In den zwei eher als Seminar denn als Vorlesung gestalteten Veranstaltungen müssen jeweils wir 2 bis 4 Referate halten, drei schriftliche Arbeiten (Analysen, Buchrezensionen u.ä.) von jeweils ca 2-5 Seiten verfassen und am Ende eine Abschlußarbeit von 1,5 Stunden schreiben. Wenn das in den anderen Veranstaltungen ähnlich ist, wird das ein kaum zu bewältigender Berg von Arbeit, zumal wir für jede Stunde auch noch vorbereitende Lektüre (ca. 10 und 30 Seiten pro Fach) zu lesen haben. Zur Zeit brauche ich noch ca. eine Stunde Lesezeit pro Seite (inkl. Wörter-im Wörterbuch-Nachschlagen). Ich versuche besser gar nicht erst auszurechnen, was das in der Gesamtheit ergibt. Ob und wann ich dann zum Schlafen komme bzw. Moskau und Umgebung erkunden kann, bleibt abzuwarten. Da hilft dann wieder mal nur noch der Rückgriff auf die alte russische Weiheit: "Все будет" ("Alles wird").

Montag, September 04, 2006

Die erste Woche ist vorbei...

... und damit auch der Russisch-Intensiv-Kurs. Vier Stunden Russisch jeden Tag, einschließlich Samstag. Das hat zwar eine gute Grundlage gelegt, allerdings sehe ich mich immer noch nicht in der Lage, ab morgen Vorlesungen auf Russisch zu hören. Naja, mal schauen.

Was ist ansonsten seit Freitag letzter Woche passiert? Viel und doch nicht viel. Zum einen hab ich seit Freitag kein Internet mehr in der Wohnung, da man hier offensichtlich die Rechnung monatlich bar bezahlt - Freitag war der 1. September und ab früh morgens 8 Uhr dann plötzlich kein Internet mehr. Und da mein Mitbewohner erst heute abend aus New York wiederkommt, gibts dann auch erst heute abend wieder Internet in der Wohnung. Diese Zeilen schreibe ich gerade über einen Rechner an der Uni.
Zum anderen wurde am Samstag ganz groß der 1147. Geburtstag Moskaus gefeiert, mit ziemlich viel lautem und buntem Brimborium in der Innenstadt. Alte Folklore und moderner russischer Rock und Rap, beides ein klein wenig gewöhnungsbedürftig.
Zudem waren ich mit einigen Leuten am Samstag zum ersten Mal in einem Moskauer Club, allerdings in einem der eher entspannteren Sorte - ohne Popup-Styling. War eher so wie das, was man bei uns als nette Kneipe um die Ecke kennt.
Und last but not least, seit gestern regnet es (fast) die ganze Zeit in Strömen, was dazu führt, dass die Straßen zeitweise total überflutet sind und die Autos eher schwimmen denn fahren. Wie ich mir hab sagen lassen, kann das jetzt so bis Oktober weitergehen, wo es dann zumeist ohne großen Übergang in die Schneevariante überwechselt, bgeleitet von zilemlich frostigen Temperaturen, was dann wiederum bis ca. März nächsten Jahres anhält. Schöne Aussichten. :-) Bei der Vorstellung kann man dann irgendwie auch besser verstehen, warum die Russen gelegentlich zur Wodka-Flasche greifen und einen Hang zur apathischen Melancholie haben.